
Anlässlich unseres 6. Geburtstag diskutierten mit uns zum Thema „Scheitern als Chance“ auf dem Podium Marvin Willoughby (Ex-Basketballprofi und Nationalmannschaftsspieler, Sportlicher Leiter der „Hamburg Towers“, Vorstand „Sport ohne Grenzen e.V.“), Dr. Volker Manger (Psychiater und Psychotherapeut, ehemaliger Chefarzt Asklepios Klinik Nord/Ochsenzoll), Gisela Alberti (Diplompsychologin und Psychologische Psychotherapeutin, Leiterin „Aktive Suchthilfe e.V.“) und Hendrik Gittermann (Fachanwalt für Insolvenzrecht und Insolvenzverwalter, Partner Reimer Rechtsanwälte). Hier präsentieren wir Ihnen den Abend anhand fotografischer Impressionen, viel Spaß!
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Geburtstags-SALON | Podiumsdiskussion, Interaktion und Geburtstagsfeier!
Wir werden 6 Jahre alt, das wollen wir feiern!
Anlässlich unseres 6. Geburtstags am 04.02.2015 veranstalten wir im „ViaCafélier“ unseren Geburtstags-SALON mit einer Podiumsdiskussion, Interaktion und Beteiligung des Publikums zu dem Thema:
„Scheitern als Chance“
Für unser Podium haben wir Menschen eingeladen, die über das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven berichten können, die Scheitern persönlich erlebt haben oder das Scheitern anderer beruflich begleiten.
Unsere Gäste auf dem Podium:
- Gisela Alberti, Diplompsychologin und Psychologische Psychotherapeutin, Leiterin „Aktive Suchthilfe e.V.“
- Hendrik Gittermann, Fachanwalt für Insolvenzrecht und Insolvenzverwalter, Partner Reimer Rechtsanwälte
- Dr. med. Volker Manger, Psychiater und Psychotherapeut, ehemaliger Chefarzt Asklepios Klinik Nord/Ochsenzoll
- Marvin Willoughby, Ex-Basketballprofi und Nationalmannschaftsspieler, Sportlicher Leiter der „Hamburg Towers“, Vorstand „Sport ohne Grenzen e.V.“
Moderation: Julia Wiese und Matthias Schütz, Geschäftsführer Mediativer Mittwoch UG
Feiern und netzwerken Sie im Anschluss mit uns weiter bei einem Getränk und einem Imbiss. Und natürlich einem Stück Geburtstagstorte! Übrigens: Den ganzen Abend über besteht für jeden die Möglichkeit, Scheitern selbst auszuprobieren… neugierig?
Gerne können Sie Freunde und Interessierte mitbringen, wir freuen uns auf Ihr zahlreiches Erscheinen und einen spannenden Abend!
SALON | „Elder Mediation“
Im ersten Teil unseres letzten Salons in diesem Jahr berichtete Margret Seidel von einem großen Mediationsverfahren in einer Residenz. Konfliktanlass war die Unzufriedenheit der Bewohner mit dem Essen. Das Oberthema „Mittagessen“ hatte viele Facetten, von der Temperatur der Speisen bis zu den Öffnungszeiten des Residenzrestaurants. Am Verfahren, das insgesamt ca. ein Jahr dauerte und etwa acht Termine umfasste, waren viele verschiedene Beteiligte eingebunden, z.B. die Geschäftsführung, der Bewohnerbeirat, die Hausdame und die Küchenleitung. Margret Seidel konnte die Mediation erfolgreich abschließen und mittlerweile hat die Residenz viele Ergebnisse aus der Mediation erfolgreich umgesetzt. Die Küchenleitung kocht wieder komplett in Eigenregie und hat die Cateringfirma gekündigt, es werden Backkurse für Senioren angeboten sowie Exkursionen in landwirtschaftliche Betriebe und einmal in der Woche steht ein Wunschessen eines Bewohners auf der Speisekarte.
Petra Stolter gab uns nach der Pause einen spannenden Einblick in Ihre Arbeit als Notarin, durch die sie oft auch mit dem Thema Tod und Sterben konfrontiert wird. Durch Ihre Zusatzqualifikation als Mediatorin hat sie in Ihrer Arbeit einen breiteren Fokus und befragt auch die mittelbar Betroffenen nach Ihrer Meinung. Mittels eines nachgestellten Falles wurde deutlich, wie wichtig auch die Würdigung der Toten in der Mediation ist. Ihnen eine Stimme zu geben und durch einen Stuhl im Raum präsent werden zu lassen, kann für eine Lösungssuche äußerst hilfreich sein.
SALON | „Mediation und Schau(Spiel)“
Toll, wie viele Leute ins udslopen passen! Über 20 Teilnehmer waren gekommen, um durch unseren Referenten Gero Mertens einen Einblick in Schauspieltechniken und deren Nutzen für Ihre professionelle Haltung als Mediator zu erhalten. Zur Einstimmung sammelten wir zunächst am Flipchart Elemente aus der Mediationsarbeit, für die Schauspieltechniken hilfreich sind oder die Ähnlichkeiten mit der Arbeit eines Schauspielers aufweisen. Auf der Grundlage der Theaterwelt als Metapher fielen den Teilnehmern zahlreiche Berufe ein, die die Mediatorin im Mediationsverfahren ebenfalls ausübt.
Im zweiten Teil des Abends schlüpften unsere Gäste selbst in Rollen. Während sie durch den Raum gingen, leitete Gero Mertens kleine Schauspielübungen an. Wie fühlt es sich z.B. an, Blickkontakt bewusst zu meiden oder offensiv einzufordern? Wie kann ich trotz verschiedener Sprachen in Kontakt mit anderen treten? Wie fühle ich mich, wenn ich mit hängendem Kopf oder kerzengerade aufgerichtet durch den Raum gehe? Zum Abschluss des Abends folgte eine Übung aus dem Improvisationstheater, in der kleine Szenen von zwei Schauspielern gespielt und per „Freeze Tag“ durch andere Schauspieler weitergespielt wurden.
Durch diese oder ähnliche Schauspielübungen wird das Spektrum an eigenen Handlungsmöglichkeiten erweitert und das bewusste Wahrnehmen des Körpers gesteigert. Mediatoren, Coaches oder Trainer können dadurch üben, ihren Körper bewusster im Mediationsverfahren, Coaching oder Training zu gebrauchen. Mimik und Gestik sind ebenfalls eine wichtige Ergänzung zu den sprachlichen oder visuellen Interventionsmethoden.
Der gestrige Abend hat uns und vielen Teilnehmern große Lust gemacht, mehr aus der Welt des Schauspiels und Improvisationstheaters zu erfahren, als es beim Salon zeitlich möglich ist. Wir werden diesem Wunsch nachkommen und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Gero Mertens beim Workshop „Wahrnehmung schärfen & Handlungsspielraum schaffen mit Schauspieltechnik“, den er zusammen mit Eckart Schönbeck am 14./15.2.15 anbietet!
SALON | „Übung macht den M…(ediator) II“
Coaches und Mediatoren arbeiten vor allem mit einer hochentwickelten Wahrnehmung und ihrer Sprache. Durch den bewussten Einsatz gestalten sie Coachings und Mediationen und wirken auf die Parteien ein. Deshalb ist es für Menschen dieser Berufsfelder unerlässlich, (körper)sprachliche Interventionen und Wahrnehmung regelmäßig zu trainieren. Erst dann gelingt der souveräne Einsatz in der Praxis.
Beim Mediativen Mittwoch im Oktober boten kurze Übungen in Zweiergruppen eine schnelle Möglichkeit, um die Wahrnehmung zu schärfen, die Körpersprache einzusetzen oder sprachliche Interventionen im Umgang mit Vorwürfen, Widerstand gegen Mediationsmethoden, etc. auszuprobieren. Ziel sollte es sein, das eigene Spektrum an Handlungsmöglichkeiten zu erweitern und professionell zu reagieren.






















